Die Lyragitarre

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Zur Meisterprüfung bekam ich als Hauptaufgabe, eine Lyragitarre zu bauen.
Um 1801 heißt es in der Leipziger Musikzeitschrift, daß die neuen Instrumente aus Paris keinen besonders guten Klang hätten. Lauter zwar, als die üblichen 5-saitigen doppelchörigen Gitarren, aber doch sehr dumpf und verhalten. Die jungen hübschen Damen der Gesellschaft würden aber durch dieses Instrument ihre Grazie und Anmut noch besser zum Ausdruck bringen können. ( Abbildungen sind vielfältig auf der Internetseite von Eleonora Vulpiani zu sehen : Lyres and paintings . s. unter Links. )
Ähnlich äußert sich S. Molitor, der sich nach 1800 für die Verbesserung von Gitarren und Gitarrenspiel einsetzt.
Somit war für mich klar, keine Kopie eines vorhandenen Museumsinstrumentes zu bauen, sondern nach Analyse der Originalistrumente im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ein völlig neues Bebalkungssystem für die besondere Form der Lyragitarre zu erarbeiten. Hierdurch konnte der Klangcharakter des Instrumentes obertonreicher gestaltet werden, ohne daß der weiche, warme, samtige Grundton der Lyragitarre entwertet wurde.
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Katrin F. im Haus Vienna zu Norden
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Natürlich läßt sich die Literatur um 1800 ( Molino / Carcassi / Sor / Carulli / Doisy / u.A. ) auf der normalen Gitarre spielen ! Das wird auch heute oft gemacht . Geschrieben wurde dies jedoch ausdrücklich für die Lyragitarre - denn hier wurde erstmalig auch die 6., die tiefe E - Saite hinzugefügt.
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Lyragitarren im GNM Nürnberg
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Kennen Sie den 100-DM-Schein noch ?
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Sind genügend Zwingen da zum Zuschachteln ?
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Die Schellackpolitur - eine aufwendige Angelegenheit !